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Kanu richtig beladen
Egal, ob Kajak oder Canadier, es ist sinnvoll beim Beladen des Bootes auf eine gleichmäßige Verteilung der Lasten zu achen, so daß das Boot am Ende gerade im Wasser liegt und die schwersten Dinge möglichst tief und mittig im Kanu liegen. Wie nachfolgend bewußt falsch demonstriert, sollte es nicht aussehen:
So auf das Wasser zu gehen, schafft viele Probleme und kann auch schnell gefährlich werden. Bei seitlichem Wind kann man das Boot kaum auf Kurs halten, dazu ist die Breite der Wasserlinie beim Paddler sehr schmal, was die Kentergefahr enorm erhöht.
Beladen Sie Ihr Kanu immer so, daß es mit den Paddlern dann gerade im Wasser liegt. Nur so kann man die dem Boot zugedachten Laufeigenschaften auch wirklich nutzen. Der Schwerpunkt sollte in der Mitte des Bootes liegen. Wenn es geht, lassen Sie nichts über die Bootsränder hinausragen. Solange Sie auf stehendem Wasser (Seen, Kanäle usw.) paddeln, binden Sie Ihr Gepäck auf keinen Fall "zur Sicherheit" irgendwo im Boot an. Verbinden Sie auch keine Gepäckstücke mit einer langen Leine, auch wenn es Publikationen gibt, die so etwas empfehlen. Im Boot festgebundenes Gepäck (auch kleinere Teile) können eine Bergung im Fall einer Kenterung in tiefem Wasser sehr erschweren oder gar unmöglich machen.
Das richtige Ausbalancieren des Bootes nennt man Trimm bzw. trimmen. Mit einem gerade getrimmten Boot liegen Sie in vielen Fällen richtig. Es gibt aber auch Situationen, da ist es hilfreich, wenn das Boot etwas hecklastig getrimmt wird, d.h. daß der Schwerpunkt des Bootes etwas nach hinten versetzt ist. Da sich der Drehpunkt des Bootes unter Fahrt etwas nach vorn verlagert, haben seitliche Winde den unangenehmen Effekt, daß sie das Heck (hinterer Teil des Bootes) ständig aus dem Kurs drücken wollen. Die Paddler müssen dann oft die Richtung korrigieren, um auf Kurs zu bleiben. Ein leicht hecklastig getrimmtes Boot bringt den Drehpunkt wieder mehr zur Mitte, der negative Effekt des Ausbrechens ist somit reduziert oder im Idealfall unterbunden.